Alex Loyd: Das Love Principle

[fusion_text]Warum stelle ich dieses Buch hier vor?Loyd-Love-Principle

Na klar, weil ich es gerade lese und davon begeistert bin. Eigentlich hätte ich es ja nie in die Hand genommen. Vor einiger Zeit habe ich das Buch „Healing Code“ im Buchladen durchgeblättert und wieder zur Seite gelegt. Ich hatte den Eindruck: So ein Quatsch. Dann habe ich mit einer Freundin darüber gesprochen. Sie meinte, dass außer dem Quatsch auch noch was gutes drinsteht. Und schon war ich neugierig.

Was steht denn nun tolles drin?

Ha, etwas, was ich eigentlich schon immer wusste. 🙂 Aber noch nicht so richtig in meinem Leben anwenden konnte. Es fällt mir schwer, noch bessere eigene Worte dafür zu finden, deshalb zitiere ich mal:

Jedes destruktive Gefühl, das wir erleben, geht auf Angst zurück.

Das glaubst du nicht?

Dann versuche doch mal, in dich hineinzuspüren und deine destruktiven Gefühle zu erkunden: wie sind sie entstanden?

Dazu ein paar Anregungen: Erinnere dich an eine Situation, in der du verletzt wurdest und Schmerz gefühlt hast. Es ist egal, ob das körperlicher Schmerz war, weil dir jemand physisch weh getan hat oder emotionaler Schmerz, weil dich jemand abgewiesen hat, dich vor anderen bloßgestellt hat oder irgendetwas anderes. Der Schmerz war unangenehm, das hat sich dir eingeprägt. In einer ähnlichen, späteren Situation hast du den gleichen Schmerz wieder gespürt. Aus der Erfahrung heraus, dass bestimmte Dinge immer wieder diesen Schmerz auslösen, entwickelst du Angst davor. Vielleicht bemerkst du deine Angst und wirst wütend darüber, weil du sie nicht unter Kontrolle hast. Vielleicht fühlst du dich auch verzweifelt und ohnmächtig deswegen. Oder du schämst dich. Alex Lord formuliert es so:

  • Wir spüren Wut, wenn das, was wir fürchten, eintritt.
  • Wir spüren Beklemmung und Sorge, wenn wir glauben, dass das, was wir fürchten, in der Zukunft eintreten wird.
  • Wir spüren Trauer und Depression, wenn das, was wir fürchten, eingetreten ist.

Soviel erstmal dazu. Weiter: Unser Körper reagiert auf Angst mit Stress. Er aktiviert den Kampf-oder-Flucht-Mechanismus. Das ist solange gut, wie wir tatsächlich in einer lebensbedrohlichen Situation sind, denn dann haben wir kurzfristig sozusagen übernatürliche Kräfte, um uns zu retten. In diesem Modus werden aber alle Funktionen deaktiviert, die gerade nicht unbedingt erforderlich sind, um die lebensbedrohliche Situation zu überstehen. Die Verdauung ist gerade nicht so wichtig, auch die Regeneration nicht. Ist der Kampf gewonnen oder die Flucht gelungen, dann schaltet der Körper wieder um auf Normalmodus, er verdaut die Nahrung, er regeneriert die Zellen und macht alles, was so zu tun ist.

Wo ist dann das Problem?

Der Körper kann nicht unterscheiden zwischen einer echten lebensbedrohlichen Situation und unseren alltäglichen Herausforderungen. Wenn wir mit anderen streiten, der Chef mit unserer Arbeit nicht zufrieden ist, die Firma vor der Pleite steht, die Waschmaschine ausläuft oder der Fahrstuhl kaputt geht, das Telefon unbarmherzig klingelt und das Baby schreit – wenn also bei uns die Alarmglocken schrillen und der Gedanke hochkommt: „Wie soll ich das nur alles schaffen?“, dann erzeugt unser Körper Stress und geht in den Überlebensmodus. Die meisten Menschen haben sich so sehr daran gewöhnt, dass sie diesen Zustand schon als ganz normal empfinden und den Stress gar nicht mehr wahrnehmen. Dann kommen sie aber auch nie da heraus.

Ok, ja du hast recht, ich gebe zu, ich fühle mich doch recht häufig gestresst. Und nun?

Das Gegenteil von Angst ist Liebe.

Das ist einleuchtend. Aber wie komme ich aus einem Leben voller Angst in ein Leben voller Liebe?

Nun, dazu könntest du zuerst mal dieses Buch lesen. Ich bin selbst noch dabei, es zu lesen. Wenn ich soweit bin, kann ich seine konkreten Handlungsanweisungen hier aufschreiben, aber dazu musst du noch ein paar Tage warten, ok?

Schon mal vorweg: Du brauchst ein transformatorisches Aha-Erlebnis. Also etwas, was dich wirklich so tief berührt, dass du deine Ängste verlierst und dich für Liebe und Wahrheit öffnen kannst.

Ach, das klingt jetzt aber doch wieder sehr nach nutzlosem Trallala.

Ja, das kann ich verstehen. Aber es sind nur Worte. Es ist schwierig, die Worte zu finden, die DICH berühren, aber vielleicht kannst du trotzdem den Sinn hinter den Worten erfassen. Ich selbst hatte schon viele kleinere Aha-Erlebnisse, die mich verändert haben. Daher habe ich tief in mir drin verstanden, was da passiert und wie es passiert. Ich habe auch erfahren, dass es immer wieder passiert, dass jemand einen Satz sagt, der zum Auslöser für eine positive Veränderung wird.

Ein Satz, ja? Und welcher soll das sein?

Es kann jeder sein. Beobachte dich mal, wie du dich fühlst, wenn ein anderer etwas zu dir sagt. Manches berührt dich mehr, anderes weniger. Die Dinge, die dich sehr intensiv berühren, merkst du dir und spürst ihnen immer mal wieder nach. Sie werden dich verändern, ohne dass du bewusst und willentlich etwas dafür tust.

Aber dann müsste ich mich doch schon längst perfekt entwickelt haben.

Okay, es gibt eine Sache, die du dabei noch falsch machst. Du handelst rational. Dein Verstand ist die oberste Instanz für deine Entscheidungen. Dein Verstand will deine Gefühle kontrollieren. Erst, wenn es andersherum läuft, entwickelst du dich in die richtige Richtung. Sieh deine Gefühle als oberstes Entscheidungsgremium an. Die Vernunft und das rationale Denken dürfen dem obersten Entscheidungsgremium Empfehlungen geben, aber mehr nicht.

Ach ja, das wird ein schönes Chaos geben, wenn ich meiner Freude, meiner Angst, meiner Wut und meiner Trauer freien Lauf lasse.

Hui, so ist es nicht. Es sind nicht diese Gefühle, die dein Handeln bestimmen sollen. Es ist eher das, was man mit Intuition bezeichnet. Du hast ein Gefühl dafür, was das richtige ist, das ist es. Kann sein, dass du diesem Gefühl in dir so lange nicht mehr zugehört hast, dass es sich nicht mehr meldet. Vielleicht ist es aber noch eine ganz leise Stimme, die du hören kannst. Wenn du ihr zuhörst und das tust, was sie will, wird sie wieder lauter. Und: du wirst dich verändern. Du wirst das finden, was du gesucht hast.

Das glaube ich dir nicht.

Dann probier es doch aus! 🙂 Ich glaube das, denn es ist meine alltägliche Erfahrung. Man muss natürlich schon achtsam sein, um das alles zu bemerken, was da passiert.[/fusion_text][fullwidth backgroundcolor=““ backgroundimage=““ backgroundrepeat=“no-repeat“ backgroundposition=“left top“ backgroundattachment=“scroll“ video_webm=““ video_mp4=““ video_ogv=““ video_preview_image=““ overlay_color=““ overlay_opacity=“0.5″ video_mute=“yes“ video_loop=“yes“ fade=“no“ bordersize=“0px“ bordercolor=““ borderstyle=““ paddingtop=“20px“ paddingbottom=“20px“ paddingleft=“0px“ paddingright=“0px“ menu_anchor=““ equal_height_columns=“no“ hundred_percent=“no“ class=““ id=““][separator style_type=“single“ top_margin=“10″ bottom_margin=“10″ sep_color=“#a3a3a3″ icon=““ width=“50%“ class=““ id=““][/fullwidth][fusion_text]Auch in diesem Buch gefunden:

Die Geschichte von Lester Levenson, der sich selbst dadurch geheilt hat, dass er Liebe in sein Leben hineingelassen hat.

Nachzulesen auf: http://www.lesterlevenson.org oder in dem Buch „Die Sedona-Methode. Wie Sie sich von emotionalem Ballast befreien und Ihre Wünsche verwirklichen.“ von Hale Dwoskin, Kirchzarten, VAK-Verlag 2012[/fusion_text]

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